Informieren Sie sich über die Philosophie und die Visionen von FERCHAU.

Unternehmen
Zahlen, Daten, Fakten

Unser Unternehmensprofil in Kürze – Umsatz, Mitarbeiter, Branchen, Zertifizierungen...


Historie

Erleben Sie eine Zeitreise in über 40 Jahre FERCHAU-Geschichte.

Qualität

Machen Sie sich ein Bild von unserem zertifizierten Qualitätsmanagement.


Referenzen

Sie möchten wissen, für wen wir arbeiten?

Engagement

Erfahren Sie, wie FERCHAU sich für den Nachwuchs, im Sport, sozial und kulturell einsetzt.


Auszeichnungen

Wir freuen uns, dass unsere Leistung offiziell anerkannt wird.

In sieben Fachbereichen verbinden wir Engineering-Know-how mit Branchenkompetenz. Machen Sie sich ein Bild über unsere Leistungen entlang der Wertschöpfungskette, Qualität, Branchentrends und Branchenperspektiven sowie aktuelle Projektberichte.

Leistungen
Anlagenbau

Elektrotechnik,
Automatisierungs-
technik,
Elektronik


Fahrzeugtechnik
IT

Luft- und
Raumfahrttechnik


Mechanik

Schiffbau
Tools

Mehr als 1.000 CAE- und CAD-Arbeitsplätze auf über 30 gängigen Systemen: Die wichtigsten finden Sie hier.


Projektberichte

Unsere Mitarbeiter wirken mit bei spannenden Projekten. Lesen Sie die aktuellen Berichte aus der Praxis.

Bei FERCHAU erwartet Sie bundesweit eine Vielzahl spannender Aufgabenfelder in verschiedenen Bereichen. Hier erfahren Sie alles über Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten.

Karriere
Technik

Die ganze Welt des Engineerings in sieben Fachbereichen. Spannende Projekte in unseren Technischen Büros oder vor Ort bei unseren Kunden. Erfahren Sie alles über Karriere in der Technik bei FERCHAU.


Vertrieb
Personal
Backoffice
Berufserfahrene

Bundesweit eine Vielzahl spannender Aufgaben.


Absolventen

Sichern Sie sich erstklassige Perspektiven für Ihre Zukunft.


Studenten

Praxiserfahrung schon während des Studiums.


Schüler

Gute berufliche Perspektiven nach dem Schulabschluss.

Jobangebote

Hier geht´s zu unseren aktuellen Jobangeboten.


Initiativbewerbung

Nutzen Sie unser Online-Tool.


FAQ

Antworten auf Ihre Fragen rund um die Bewerbung finden Sie hier.

Kompakte Informationen von Profi zu Profi. Gute Geschäftsbeziehungen sind das Ergebnis harter Arbeit. Für Unternehmen aller Industriebranchen sowie für selbstständige Entwickler und Konstrukteure verschiedenster Fachrichtungen ist FERCHAU heute die erste Adresse für eine erfolgreiche Partnerschaft.

B2B
FERCHAU für Kunden

Erfahren Sie, was die Zusammenarbeit mit uns ausmacht.

  • Organisation und Ressourcen
  • Qualitätsmerkmale
  • Operative Unterstützung
  • Managed Services
FERCHAU für Freelancer

Informieren Sie sich über Angebote für Freelancer.

  • Profitieren Sie von klaren Rahmen- bedingungen und professionellen Abläufen.
Projektangebote

Aktuelle Projektangebote aus der ganzen Welt des Engineerings.

  • Nutzen Sie unser Online-Tool für Ihre Bewerbung.
  • Antworten auf Ihre Fragen rund um die Bewerbung bei FERCHAU finden Sie hier.

Innovationskraft, Nachwuchsförderung, Technikbegeisterung und Sport stehen im Mittelpunkt der FERCHAU-Wettbewerbe für verschiedene Zielgruppen.

Wettbewerbe
Art of Engineering 2012

Der interdisziplinäre Wettbewerb, der Kunst und Technik verbindet, 2012 mit dem Thema „SWARMING – Kollektive Mobilität“.

Challenge 2.0

Die Herausforderung für Studenten: Eine Applikation entwickeln für IT im Alltag. Das Finale fand auf Mallorca statt.

Innovationspreis 2011

Der Wettbewerb für innovative Entwickler wurde im April 2011 auf der Hannover Messe verliehen. Thema „Das Gute sparen – Energie, Material, Rohstoffe“


Sports-Cup 2010

Sport und Fun für FERCHAU-Kunden und -Mitarbeiter beim großen Turnier in Berlin.

Mit der FERCHAU-Community präsentieren wir uns und die Themen die uns bewegen in informativer und interaktiver Form. Klicken Sie sich durch.

Community
Facebook

FERCHAU auf Facebook.


Twitter

Follow us on Twitter.

Youtube

FERCHAU auf Youtube.


XING

FERCHAU auf XING.

News

»Das Neueste von Deutschlands Nr. 1 im Engineering«

201220
Jan

„Internet-Nutzung und Privatsphäre sind kein Widerspruch“

Der Umgang mit Privatem im Internet ist häufig geprägt von einem unauflösbaren Widerspruch: Einerseits wird das Web intensiv genutzt und Daten werden bereitwillig überlassen. Auf der anderen Seite stehen – teils berechtigte, teils übertriebene – Befürchtungen, dass Privatsphäre verletzt wird. Mit dem interdisziplinären Projekt „Internet-Privacy“, unter der Leitung von Prof. Dr. Johannes Buchmann, erarbeitet die „acatech“ - die deutsche Akademie der Technikwissenschaften Empfehlungen, die im Ergebnis eine Kultur der Privatheit und des Vertrauens im Internet anregen und fördern.

Prof. Dr. Johannes BuchmannSie sagen, Internet-Nutzung ist ein Paradox: Während sich User im Web quasi entblättert, sehen die gleichen Nutzer ihre Privatsphäre zunehmend ungeschützt. Was ist der Auslöser, dieses Projekt jetzt zu starten?
Wir beobachten zunehmend, dass dieses Paradox eine für Nutzer, Gesellschaft und Wirtschaft optimale Entfaltung der enormen Potenziale des Internets beeinträchtigt. Es wird momentan sehr schwarz-weiß gemalt, also entweder mitmachen oder lieber die Finger davon lassen. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit IT-Unternehmen, der Politik, Soziologen, Juristen und der Forschung eine Brücke zwischen den beiden Polen zu schlagen. Denn wir glauben, dass Internet-Nutzung und Schutz von Privatheit kein unlösbarer Widerspruch sein muss.

Wie definieren Sie eine Kultur der Privatheit und des Vertrauens? 
Genaue Ergebnisse und Aussagen soll natürlich das Projekt liefern, doch eines ist bereits heute klar: Privatheit ist Teil der Kultur, die sich zusammensetzt aus good practices, also dem was üblich ist in einem sozialen politischen Kontext, aus gesetzlichen Rahmenbedingungen und nicht zuletzt aus den technischen Möglichkeiten, um diese auch umzusetzen. 

Das ist ja sehr individuell…
In der Tat. Deutlich zeigen sich kulturelle Unterschiede beispielsweise am Umgang mit der Privatsphäre von Politikern. Wird hierzulande über das Privatleben von Politikern während des Wahlkampfs nicht gesprochen oder geschrieben, erleben wir in den USA regelrechte Schlammschlachten, bei denen die Kontrahenten alles aus den Archiven hervorkramen, um den Gegner schachmatt zu setzen. Ein anderes Beispiel: Während manche Mitmenschen auf einer Party eher still in der Ecke sitzen, zwingen andere einem quasi ein Gespräch auf und plaudern die privatesten Dinge aus – ob man die hören möchte oder nicht. Auch das zeigt, wie unterschiedlich der Umgang mit Privatsphäre ist.

Das Web macht vor Landesgrenzen nicht Halt, insofern machen rein deutsche Empfehlungen wenig Sinn. Wie könnte eine einheitliche Lösung für den Schutz der Privatheit aussehen?
Es wird nicht die einheitliche, globale Lösung geben, weil es, wie eben beschrieben, nicht eine Kultur gibt, sondern Kulturen. Das ist aus unserer Sicht aber nicht das Problem, denn auch in der realen Welt außerhalb des Internets existieren die unterschiedlichsten Kulturen. Sie haben sich über Jahrzehnte oder Jahrhunderte Regeln angeeignet – die eben genannten best practices – um miteinander auszukommen.

Und das ist der große Unterschied zur Kulturentwicklung im Web und speziell den sozialen Netzwerken, hier ist die Geschwindigkeit, mit der sich diese Plattformen und damit die Kommunikation verbreitet und verändert haben, viel schneller. Das interaktive Internet hat einen solchen Entwicklungsschub hingelegt, dass wir mit der Kultur seiner Nutzung und des Umgangs damit nun nachziehen müssen. Dafür war bislang keine Zeit.

Ist es nicht zu spät, 20 Jahre nach Erfindung des Web, rund 15 Jahre nach Start von Google und nach sechs Jahren Facebook jetzt eine Web-Kultur etablieren zu wollen?
Es hilft nichts. Wir müssen ein deutlicheres Verständnis bekommen, was die Menschen wirklich fürchten und was nicht – sonst bleibt der Eingangs genannte Widerspruch bestehen.

Was ist dazu essentiell?
Klar ist, dass wir einfache Werkzeuge brauchen, die es erlauben, die individuellen Bedürfnisse nach Privatheit simpel umsetzen zu können. Denn entscheidend ist, dass man als Nutzer den Grad an Privatsphäre leicht beeinflussen können muss und dass dies sehr transparent geschehen sollte. Dazu sind einfache Filter- und Schalter nötig, die nicht, wie heute leider üblich, tief in den AGBs oder unverständlichen Einstellungen der Hersteller und Plattformanbieter vergraben sind. Wenn die Tools benutzerfreundlich und klar, die Verhaltensweisen und die Gefahren bekannt sind, kann Kultur entstehen, und ein vertrauensvoller Umgang damit.

Woran wollen sie messen, ob man vertraut oder nicht, gibt es dafür Kriterien?
Bisher haben wir keinen Maßstab. Dazu müssen wir das Nutzerverhalten, die Ansprüche, Erwartungen und Forderungen aller im Projekt involvierten Gruppen analysieren und differenziert betrachten. Dazu haben wir fünf Projektbereiche definiert, die zunächst separat eine Bestandsaufnahme vornehmen. Die Segmente sind die Internetwirtschaft und Datenschutzinstrumente, die ethische Sicht, rechtliche Rahmenbedingungen und rechtswissenschaftliche Technikgestaltung sowie die technischen Rahmenbedingungen und Systemanforderungen. Eine weitere Gruppe führt Fokusgruppeninterviews durch, um eine gesamtgesellschaftliche Werteerhebung zu bewerkstelligen.

Wie wollen Sie die Einzelteile zusammenführen?
Das wird nicht einfach werden, das gelingt nur über einen intensiven Dialog zwischen den einzelnen Disziplinen. Maßstäbe werden wir sehr wahrscheinlich für unterschiedliche Szenarien festlegen können. Das bedeutet, dass der Schutz der Privatsphäre bei Geschäften im Internet, bei Kontaktplattformen oder beim Wissensaustausch sehr unterschiedlich aussehen wird. 

Viele Daten über User sammeln und nutzen ist für das Gros der Unternehmen die „Währung“ im Internet. Hebelt mehr Privatheit nicht die Grundlage wirtschaftlicher Interessen aus?
Das ist genau der Punkt, sie sprechen die Befürchtungsseite an: Wenn man die Privatheit stärker berücksichtigt und das Internet sicherer macht, könnte das einen negativen Einfluss auf die Wirtschaft haben. Das ist eine Hypothese, die muss aber nicht stimmen. So ist es im medizinischen Bereich doch klar, dass ihre persönlichen Patientendaten geschützt werden. Aber es gibt auch Beispiele, bei denen es weniger dramatisch ist, wenn ihre Daten im Web verfügbar sind. Etwa wenn Ihnen Produkte empfohlen werden. Da ist es für viele hilfreich, wenn die Shopping-Site einen über interessante Angebote informiert. Das ist dann nichts anderes, als bei Tante Emma einzukaufen, die Ihre Vorlieben kennt oder der Weinhändler Ihres Vertrauens, der weiß welchen Wein Sie bevorzugen.

Das Problem heute ist: Wir wissen nicht, ob die User Empfehlungen oder ein Weiterreichen an andere Web-Shops wirklich wollen. Viele schätzen den „like-Button“, für andere ist das schon zu viel. Die negative und positive Kritik stützt sich heute bislang lediglich auf Einzelbetrachtungen.

Die Industrie ist an dem Privacy-Projekt beteiligt. Was ist deren Intention?
Unternehmen wie Google, Facebook, aber auch IBM oder SAP stehen genau in diesem Spannungsfeld. Nehmen wir Google: Auf der einen Seite ist die Suchmaschine nicht mehr wegzudenken – sie hat die Demokratisierung des Informationszugangs gebracht. Auf der anderen Seite gibt es den Generalverdacht, dass die Datenkrake Böses im Schilde führt, Kundendaten für weitere Geschäfte nutzt und damit nicht gut umgeht. Diese Unternehmen symbolisieren den Konflikt und sie haben das wirtschaftliche Interesse, den Graben zu überwinden. 

Es kann aus meiner Sicht nur im Interesse dieser Unternehmen sein, dass sie Lösungen anbieten, bei denen sichergestellt ist, dass nur die Dinge passieren, die der User auch will. Und dass sie juristische Probleme bekommen, wenn der gesetzlichen Rahmen dafür ausgelegt ist.

Wann ist mit den ersten Ergebnissen der Studie zu rechnen?
Auf einem Symposium am 26. März 2012 werden vorläufige Projektergebnisse erstmals öffentlich präsentiert. Diese Ergebnisse sind das Resultat der ersten Projektphase, während der die multidisziplinäre Projektgruppe eine umfassende Bestandsaufnahme der existierenden Erwartungen und Befürchtungen von Nutzern und Gesellschaft  sowie die technischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und ethischen Rahmenbedingungen in Bezug auf Privatheit im Internet erarbeitet. Die Empfehlungen (acatech POSITION) sowie die acatech STUDIE zum Projekt werden nach Projektende im Januar 2013 erscheinen.

Herr Professor Buchmann, vielen Dank für das Gespräch. 

Vergessen im Internet
Mit einem Wettbewerb, der vom Bundesministerium des Innern gemeinsam mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) ausgerichtet wird, sollen zum einen die vielfältigen Chancen und Gefahren beleuchtet werden, die mit der allgegenwärtigen Verfügbarkeit von Informationen im Internet verbunden sind. Zum anderen dient der Wettbewerb dazu, nach Lösungen für bereits erkannte Problemstellungen zu suchen. Zwar gibt es bereits erste technische Lösungen, die beim sogenannten Vergessen im Internet helfen, indem sie persönliche Bilder und Beiträge mit einem Verfallsdatum versehen. Die Bandbreite möglicher Ideen ist aber noch längst nicht ausgeschöpft. Zudem sollte die Suche nach Lösungen nicht auf Technik beschränkt werden.

Mit dem Ideenwettbewerb „Vergessen im Internet“ soll eine möglichst breite Auseinandersetzung mit den Chancen und Risiken angestoßen werden, die mit der permanenten und andauernden Verfügbarkeit von Informationen im Internet verbunden sind. Einreichungen sind noch bis zum 31. Januar 2012 möglich.

Die Kategorien
In den drei Kategorien „Bewusstsein schärfen“, „Umgangsformen und Regeln“ und „Technik des Vergessens“ soll das „Vergessen im Internet“ aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden. In den Kategorien finden sich jeweils die verschiedenen Ansätze und wissenschaftlichen Disziplinen wieder.

Weitere Informationen
Zielgruppe Wirtschaft und Gesellschaft
www.vergessen-im-internet.de
Privacy im Internet
www.acatech.de/privacy