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Der interdisziplinäre Wettbewerb, der Kunst und Technik verbindet, 2012 mit dem Thema „SWARMING – Kollektive Mobilität“. | Challenge 2.0 Die Herausforderung für Studenten: Eine Applikation entwickeln für IT im Alltag. Das Finale fand auf Mallorca statt. | Innovationspreis 2011 Der Wettbewerb für innovative Entwickler wurde im April 2011 auf der Hannover Messe verliehen. Thema „Das Gute sparen – Energie, Material, Rohstoffe“ Sports-Cup 2010 Sport und Fun für FERCHAU-Kunden und -Mitarbeiter beim großen Turnier in Berlin. |

En-v hält nicht nur selbst die Balance auf der einzigen Achse, es verlangt den Insassen auch sonst kaum noch Eingriffe ab. Fahrzeuge wie En-v sollen in Zukunft eigenständig durch Megacitys rollen und besonders effizient und sicher sein – u. a. deshalb, weil sie in Gruppen unterwegs sein sollen: Die Autos kommunizieren miteinander. Der elektronische Informationsaustausch erlaubt ein vorausschauendes Fahren, wie es Menschen allein niemals möglich wäre.
„Die Autos von heute folgen immer noch den Konstruktionsprinzipien von vor 100 Jahren. Das En-v setzt auf eine Kombination von Elektrifizierung und Konnektivität, es wird per Knopfdruck gesteuert”, sagt Kevin Wale, Präsident von General Motors China. Dabei kommen allerdings Sensoren zum Einsatz, wie sie auch in aktuellen Automodellen zu finden sind. Zukunftsweisend ist vor allem der Abstandsregeltempomat, der auch unter den Kürzeln ACC (Adaptive Cruise Control) und ADR (Automatische Distanzregelung) bekannt ist – eine Weiterentwicklung des einfachen Tempomaten. Die Anlage bezieht zusätzlich zur eingestellten Soll-Geschwindigkeit den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug in die Geschwindigkeitsregelung mit ein. Anders als bei den Abstandssensoren einer Einparkhilfe kommt beim Abstandsregeltempomaten kein Ultraschallsensor zum Einsatz. Stattdessen setzen die Hersteller auf Radarwellen oder die ähnlich funktionierende, aber auf Laserlicht basierende „Lidar-Technik”. Dabei kommt Laserlicht zum Einsatz, das weder sichtbar noch für das menschliche Auge gefährlich ist. Das Funktionsprinzip ist denkbar einfach: Die Anlage sendet Pulse aus und misst die Zeit, bis die reflektierte Welle den Ausgangspunkt erreicht hat. Aus der gemessenen Zeit und der Lichtgeschwindigkeit lässt sich die Entfernung eines Objekts berechnen. Diese Technik sorgt nicht nur für mehr Komfort für den Fahrer, sondern auch für mehr Sicherheit. Denn ebenso gut wie vorausfahrende Fahrzeuge kann sie plötzlich auftauchende Hindernisse erkennen. Notbremsassistenten hält Welf Stankowitz vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat für eine der wichtigsten Neuerungen: „Von den Systemen, die zurzeit auf dem Markt sind, kann der Notbremsassistent wirklich das meiste an Sicherheit bringen.” Dabei warnt das Auto den Fahrer, wenn er nicht früh genug oder nicht schnell genug bremst, beziehungsweise kann in einer Notsituation sogar selbstständig bremsen.
Das Autos auf dem Weg zum vollständig selbstlenkenden Automobil immer komfortabler und damit sicherer werden, ist aber nicht gesagt. Werden mehr Systeme ins Auto verbaut, die dem Autopilot immer näher kommen, werde der Fahrer vom Bediener des Autos immer mehr zum Kontrolleur, sagen Fachleute voraus. Erste Studien zeigen, dass dadurch in Notsituationen die Reaktionsgeschwindigkeit des Fahrers drastisch abnimmt. Jedes Mal beim Auftreten einer gefährlichen Situation könnte das Umschalten vom „Gefahren werden” zum aktiven Selbstfahren den entscheidenden Moment zu lange dauern. Das befürchtet auch Mark Vollrath, Verkehrspsychologe an der TU Braunschweig: „Eine Überlegung ist, dass man die Zwischenstufen überspringt, dass man bewusst auf solche Systeme verzichtet, und sie erst dann einführt, wenn man diese Szenarien mit dem ganz automatischen Fahren hat.” Bis En-v oder ähnliche Fahrzeuge, die bisher nur als Konzeptstudien existieren, also in Schwärmen auf den Straßen rollen und uns dank Sensortechnik auf Knopfdruck von A nach B bringen, könnte die Auto-Evolution vor allem in der Sensorentwicklung hinter Labortüren stattfinden.
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FRECHAU Fahrzeugtechnik